Greifvögel & Falkenartige
Greifvögel (Accipitriformes)
Greifvögel (Accipitriformes) sind eine Ordnung überwiegend fleischfressender Vögel. Zu ihnen gehören unter anderem Adler, Bussarde, Milane und Geier. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff oft gleichbedeutend mit „Raubvogel“ verwendet.
Sie ernähren sich hauptsächlich von Fleisch. Zum Beutespektrum gehören Kleinsäuger, Vögel, Reptilien, Amphibien und Insekten. Einige Arten, wie Geier, fressen auch Aas.
Greifvögel besitzen ein außergewöhnlich scharfes Sehvermögen und können Beute aus großer Entfernung erkennen. Zudem sind sie meisterhafte Flieger, die oft kreisend in der Luft nach Nahrung suchen.
Greifvögel sind weltweit verbreitet und kommen auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor.
Greifvogelarten:
Falkenartige (Falconidae)
Die Falkenartigen (Falconiformes) bilden eine Ordnung von Greifvögeln, die heute nur noch die Familie der Falken (Falconidae) umfasst. Dazu gehören bekannte Arten wie Turmfalke, Wanderfalke und Baumfalke.
Falconidae gehören nicht zu den klassischen Greifvögeln, da sie näher mit Papageien (Psittaciformes) und Sperlingsvögeln (Passeriformes) verwandt sind als mit den übrigen Familien der traditionellen Greifvögel.
Falken sind hervorragende Flieger und gehören zu den schnellsten Tieren der Welt. Der Wanderfalke erreicht im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 300 km/h.
Falkenartige sind nahezu weltweit verbreitet und fehlen nur in extremen Regionen wie der Antarktis.
















