Vogelart - Mäusebussard

Mäusebussard (Buteo buteo)

Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl
Mäusebussard (Buteo buteo) - Foto: © www.birdphoto.nlMäusebussard (Buteo buteo) - Foto: © www.birdphoto.nl

Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der häufigste Greifvogel in Mitteleuropa. Er ist weit verbreitet und oft bei kreisenden Segelflügen oder auf Ansitzen wie Pfählen zu beobachten.

Sein Ruf ist ein klagendes, langgezogenes „piiäääh“, das oft an ein Katzenmiauen erinnert. Daher wurde er früher auch „Katzenadler“ genannt.

Aussehen

Der Mäusebussard ist etwa 51 - 57 cm groß und hat eine Flügelspannweite von 113 - 128 cm. Sein Gefieder ist sehr variabel und reicht von fast weiß bis dunkelbraun. Typisch sind breite Flügel, ein kurzer, abgerundeter Schwanz und ein oft dunkler Brustbereich.

Nahrung

Die Hauptnahrung besteht aus Kleinsäugern, insbesondere Mäusen. Zusätzlich frisst er Vögel, Reptilien, Amphibien, Insekten und auch Aas. Die Jagd erfolgt meist aus dem Ansitz oder im Suchflug.

Lebensraum

Er bewohnt vor allem offene Landschaften wie Wiesen, Felder oder Heiden mit angrenzenden Waldgebieten. Diese Kombination bietet ihm sowohl Jagdflächen als auch geeignete Brutplätze.

Nestbau

Der Mäusebussard baut große Horste aus Ästen, meist in Bäumen am Waldrand. Das Brutrevier wird während der Fortpflanzungszeit verteidigt.
Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl

Verbreitung

Sein Verbreitungsgebiet umfasst fast ganz Europa sowie Teile Asiens bis nach Zentralasien. Viele Populationen sind Teilzieher und überwintern je nach Region in Europa, Nordafrika oder Asien.

Bestand

Der Mäusebussard ist sehr häufig und gilt aktuell als nicht gefährdet. Der Bestand wird in der Westpaläarktis auf über eine Million Brutpaare geschätzt, mit stabiler bis positiver Entwicklung.

Spezielles über den Mäusebussard

Auffällig ist seine enorme Farbvariabilität, die in Mitteleuropa nahezu einzigartig ist. Zudem ist er häufig beim kreisenden Segelflug zu sehen und nutzt oft Straßenränder als Jagdgebiet.
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