Amsel-Nistkasten

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Ein Vogelhaus für die Amsel

Ein Vogelhaus in Form einer Halbhöhle ist für Amseln besonders gut geeignet. Er schützt vor Regen, Wind und Fressfeinden wie Katzen oder Mardern.

Da Amseln zu den sogenannten Freibrütern gehören und offene Nistplätze bevorzugen, finden sie in vielen modernen, aufgeräumten Gärten oft kaum noch passende Plätze. Eine geräumiger Halbhöhlen-Nistkasten schafft hier einen idealen Ersatz und bietet einen sicheren Ort für die Aufzucht ihrer Jungen.

Amsel (Turdus merula)

Amsel (Turdus merula) - Foto: © www.birdphoto.nlAmsel (Turdus merula) - Foto: © www.birdphoto.nl

Die Amsel (Turdus merula), auch Schwarzdrossel genannt, zählt in Europa zu einer der am weitesten verbreiteten Vertreter der Familie der Drosseln und ist eine der bekanntesten Vogelarten überhaupt.

Das Gefieder der Männchen ist einfarbig schwarz (kann hier und da graue bis bronzefarbige Stellen aufweisen) und der Schnabel sowie der Augenring sind auffällig hellgelb bis orange. Amselweibchen sind eher bäunlich wobei Kinn und Kehle eher hell schmutziggrau bis rötlichbraun mit dunkler Streifung gefärbt sind.

Jungvögel ähneln dem Weibchen, sind jedoch auf der Unterseite stärker gefleckt und an den hellen Schaftstrichen an Rücken, Schulterfedern und Flügeldecken zu erkennen.

Warum ein Nistkasten für Amseln sinnvoll ist

Ein Nistkasten in Form einer Halbhöhle kann Amseln auf verschiedene Weise unterstützen. Durch das wetterfeste Dach ist das Nest besser vor Regen und Wind geschützt, was gerade bei offenen Nistplätzen ein großer Vorteil ist. Richtig platziert - zum Beispiel an einer Hauswand oder an einem Baum - bietet er außerdem mehr Sicherheit vor Fressfeinden als ein Nest im Strauch.

Da in vielen modernen Gärten dichte und geschützte Gebüsche fehlen, schafft ein solcher Nistkasten einen wertvollen Ersatz für natürliche Nistplätze. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, das spannende Brutverhalten der Amseln aus nächster Nähe zu beobachten, da sie ihre Umgebung gerne im Blick behalten.

Der richtige Standort für Amseln

Damit ein Nistkasten von Amseln angenommen wird, ist der passende Standort entscheidend. Am besten bringst du ihn in einer Höhe von etwa 1,5 bis 3 Metern an einem ruhigen und möglichst katzensicheren Ort an.

Ideal sind geschützte Plätze in dichten Sträuchern, an einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung. Achte außerdem darauf, dass die Öffnung nicht der prallen Sonne oder starkem Wind ausgesetzt ist. Eine Ausrichtung nach Norden, Nordosten oder Osten ist daher besonders geeignet.

Reinigung und Pflege vom Nistkasten

Ein Amsel-Nistkasten sollte regelmäßig gereinigt werden, damit er hygienisch bleibt und in der nächsten Saison wieder gerne genutzt wird. Der beste Zeitpunkt dafür ist nach der Brutzeit, also im Spätsommer oder frühen Herbst.

Entferne das alte Nistmaterial vollständig, um Parasiten und Krankheiten vorzubeugen. Für die Reinigung genügt heißes Wasser - auf chemische Reinigungsmittel solltest du verzichten, da sie den Vögeln schaden können.

Mit einem Nistkasten die Vogelwelt unterstützen

Ein Nistkasten für Amseln ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, heimische Vögel zu fördern. Er bietet einen geschützten Platz zum Brüten, unterstützt die Artenvielfalt und sorgt dafür, dass sich wieder mehr Leben in deinem Garten ansiedelt.

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