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Ganzjahresfütterung

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, man solle am Winterende die Vogelfütterung einstellen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen in England aber auch in Deutschland, dass eine Ganzjahresfütterung einen ergänzenden Beitrag zum Erhalt unserer Vogelvielfalt leisten kann.

Die sogenannte Ganzjahresfüttung ist im Grunde eigentlich eine Zufütterung - wild lebende Vögel suchen sich ihre Nahrung in der Natur und kommen nur an Futterplätze wenn im natürlichen Umfeld ungenügend Futter vorhanden ist.
An über längere Zeit vorhandenen Ganzjahres-Futterstellen ist es gut möglich, dass bis zu 50 verschiedenen Vogelarten unterstützt werden können.
Frühling:
Im Frühling werden durch viele Gartenbesucher nach einem kräftezehrendem Winter die Energiereserven aufgefüllt. Mit den steigenden Temperaturen kehren auch viele Zugvögel zurück in ihr Sommerquartier und die jährliche Paarungszeit / Brutzeit beginnt.

Die gefiederten Freunde verbrauchen viel Energie mit dem Suchen und Verteidigen eines Revieres, der Balz, der Suche und Bau eines geeigneten Nestes und dem Legen von Eiern.
Nach dem Schlüpfen des ersten Nachwuchs beginnt die stressige Zeit mit dem Heranschaffen von Futter für die Kleinen.
Viele Vogeleltern freuen sich während dieser Periode über eine extra Hilfe durch uns Menschen und nehmen gerne protein- und fettreiche Nahrung von uns an, während dem sie gleichzeitig den Jungvögeln die benötigte (und leider immer weniger werdenden) natürliche Nahrung füttern.
Blaumeise füttert einen Jungvogel
Sommer:
Rotkehlchen füttert einen Jungvogel mit einem getrockneten Mehlwurm
Der Nachwuchs ist flügge geworden und hat das elterliche Nest verlassen.

Jetzt beginnt für die elterlichen Wildvögel die Mauser (Federn nutzen sich ab und müssen daher in regelmässigen Abständen erneuert werden). Das Federnkleid wird nach und nach durch die ausgewachsenen Vögel abgeworfen und anschliessend bildet sich ein neues Kleid.

In diesem Zeitraum haben die Vögel einen höheren Energiebedarf und benötigen eine proteinreiche Zufütterung, was ebenfalls durch die Jungvögel gerne angenommen wird und somit das natürliche Futterangebot zusätzlich erweitert.
Herbst:
Die Tage werden wieder kürzer und die Temperatur sinkt, zudem wird die natürliche Nahrung wie in Insekten immer schwieriger zu finden.
Alle Zugvögel (Kurz- Mittel und Langstreckenzieher) bereiten sich in dieser Zeit auf eine anstrengende, lange und mit Gefahren übersäte Reise in die südlich liegenden Winterquartiere vor.
Vor dem Abflug werden extra Fettreserven angelegt.

In dieser Zeit verteidigen (oder erobern) ebenfalls viele Rotkehlchen ihr Territorium - alle Verlierer ohne ein eigenes Wintergebiet werden ebenfalls eine Reise in Richtung Süden unternehmen müssen.
Die Standvögel (auch Jahresvögel genannt) müssen sich ebenfalls auf die ankommende kalte Jahreszeit vorbereiten indem sie sich eine schützende Fettschicht anfressen.
Genau von diesen Fettreserven werden sie die kalten Wintermonate überleben müssen.
Rotkehlchen geniesst von der Herbstsonne
Winter:
Feldsperling im Schnee
Kurze, kalte und nahrungsarme Tage erschweren die Nahrungssuche unserer kleinen Freunde und die verbliebenen und neuen Gäste machen dankbar Gebrauch von unserer Hilfe.
Die meisten Besuche an unsere Futterstellen machen sie am frühen Morgen und in den Abendstunden bevor es wieder dunkel wird. Damit Wildvögel einen Wintertag bzw. die nachfolgende kalte Nacht überleben können benötigen sie ausreichend Energie- bzw. Fettreserven.

Neben der Winterfütterung ist es auch extrem wichtig, dass die Gartenbesucher genügend Flüssigkeit zu sich nehmen können. Darum sollte auch im Winter (falls kein Schnee vorhanden ist) eine Trinkmöglichkeit bereit stehen.
Verwenden Sie aber niemals warmes Wasser oder sogar Wasser das mit Salz oder Zucker angereichert ist. Bei extremer Kälte können Sie als Alternative etwas zersplittertes oder gehobeltes Eis in der Vogeltränke anbieten.