Vogelart - Wintergoldhähnchen
Wintergoldhähnchen (Regulus regulus)


Aussehen
Das Wintergoldhähnchen wird nur etwa 8 bis 9 cm groß und wiegt wenige Gramm. Das Gefieder ist olivgrün mit heller Unterseite und zwei weißen Flügelbinden. Typisch ist der gelbe Scheitelstreif, der beim Männchen zusätzlich orange gefärbt ist.
Nahrung
Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Insekten, Spinnen, Larven und anderen winzigen Wirbellosen. Das Wintergoldhähnchen sucht ständig zwischen Nadeln und Zweigen nach Nahrung. Im Winter werden gelegentlich auch kleine Samen aufgenommen.
Lebensraum
Die Art bevorzugt Nadelwälder mit Fichten und Tannen. Außerdem lebt sie in Mischwäldern, Parks und großen Gärten mit dichtem Baumbestand. Besonders wichtig sind strukturreiche Wälder mit vielen Nadelbäumen.
Nestbau
Das Nest ist ein kleines kugelförmiges Bauwerk aus Moos, Flechten, Spinnweben und Federn. Es hängt meist gut versteckt an Zweigen von Nadelbäumen. Das Weibchen legt gewöhnlich sieben bis zwölf Eier.


Verbreitung
Das Wintergoldhähnchen ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. Nördliche Populationen ziehen im Winter nach Süden, während mitteleuropäische Vögel oft Standvögel bleiben.
Bestand
Die Art gilt weltweit als nicht gefährdet und zählt zu den häufigsten Vogelarten Europas. Strenge Winter können jedoch lokal zu starken Bestandsverlusten führen.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Katzen und Marder. Wegen seiner geringen Körpergröße ist das Wintergoldhähnchen besonders empfindlich gegenüber Kälte und Nahrungsmangel.
Besonderheiten:
Wintergoldhähnchen schlafen in kalten Nächten oft dicht zusammen, um Wärme zu sparen. Trotz ihres geringen Gewichts können sie weite Strecken ziehen. Wegen ihrer schnellen Bewegungen sind sie oft schwer zu beobachten.
