Vogelart - Goldregenpfeifer

Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)

Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl
Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) - Foto: © www.birdphoto.nlGoldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) - Foto: © www.birdphoto.nl

Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein mittelgroßer Watvogel aus der Familie der Regenpfeifer. Er ist ein typischer Bewohner nordischer Moor- und Tundralandschaften und war früher auch in Mitteleuropa verbreitet.

Sein Ruf ist ein eher melancholisches, flötendes „Trüüüüt“, das regelmäßig wiederholt wird. Während der Balz führen die Männchen auffällige Singflüge aus.

Vogel des Jahres:
Der Goldregenpfeifer war im Jahr 1975 "Vogel des Jahres" in Deutschland.

Aussehen

Der Goldregenpfeifer erreicht eine Körperlänge von etwa 26 - 29 cm und eine Flügelspannweite von 67 - 76 cm.

Sein Gefieder wirkt goldgesprenkelt auf der Oberseite, während Männchen im Brutkleid eine auffällige schwarze Unterseite mit weißem Rand zeigen. Insgesamt wirkt der Vogel kompakt mit rundem Kopf.

Nahrung

Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Würmern, Schnecken und anderen wirbellosen Tieren. Ergänzend frisst er auch Beeren, Gräser und Samen.

Lebensraum

Bevorzugt werden offene Landschaften wie Moore, Heiden, Tundren und feuchte Wiesen. Im Winter ist er auch auf Feldern, an Küsten und in Feuchtgebieten anzutreffen.

Nestbau

Der Goldregenpfeifer ist ein Bodenbrüter und legt seine Eier in eine flache, kaum ausgepolsterte Mulde am Boden, meist gut versteckt in niedriger Vegetation.
Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl

Verbreitung

Sein Brutgebiet erstreckt sich von Island über Großbritannien und Skandinavien bis nach Sibirien. In Mitteleuropa ist er hauptsächlich als Durchzügler zu beobachten.

Bestand

In Deutschland ist der Goldregenpfeifer stark zurückgegangen und gilt als vom Aussterben bedroht. In vielen Regionen Mitteleuropas ist er als Brutvogel nahezu verschwunden.

Spezielles über den Goldregenpfeifer

Typisch ist sein schnelles Hin- und Herrennen bei der Nahrungssuche. Auf dem Zug bilden Goldregenpfeifer oft große, dichte Schwärme und nutzen wichtige Rastgebiete wie das Wattenmeer.
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