Vogelart - Goldammer
Goldammer (Emberiza citrinella)


Aussehen
Die Goldammer erreicht eine Körperlänge von etwa 16–17 cm und eine Flügelspannweite von rund 25–28 cm. Männchen sind im Prachtkleid leuchtend gelb mit braunen Streifen, während Weibchen deutlich unauffälliger und bräunlich gefärbt sind.
Nahrung
Erwachsene Goldammern ernähren sich überwiegend von Samen. Während der Brutzeit füttern sie ihre Jungen vor allem mit Insekten und anderen wirbellosen Tieren.
Lebensraum
Die Art lebt bevorzugt in offenen Landschaften mit Hecken, Büschen und Feldgehölzen wie Wiesen, Feldern und Waldrändern.
Nestbau
Die Goldammer ist ein Bodenbrüter. Ihr Nest wird gut versteckt in dichter Vegetation, oft am Rand von Hecken oder unter Büschen angelegt.


Verbreitung
Sie ist in weiten Teilen Europas sowie in Teilen Asiens verbreitet und wurde auch in Neuseeland eingeführt.
Bestand
Die Art gilt weltweit als nicht gefährdet, allerdings sind die Bestände in einigen Regionen durch Veränderungen in der Landwirtschaft rückläufig.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Marder, Füchse und Krähen. Besonders Eier und Jungvögel sind während der Brutzeit gefährdet.
Spezielles über die Goldammer
Die Goldammer singt als einer der wenigen Vögel auch noch im Hochsommer regelmäßig. Zudem ist sie für ihren eingängigen, leicht wiedererkennbaren Gesang bekannt.
