Tierart - Eichhörnchen
Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)


Aussehen
Das Eichhörnchen ist etwa 20 - 25 cm groß (ohne Schwanz) und besitzt einen langen, buschigen Schwanz. Typisch sind die rötlich-braune bis dunkelbraune Färbung und die weiße Bauchseite. Im Winter sind oft auffällige Ohrbüschel zu sehen.
Nahrung
Die Nahrung besteht überwiegend aus pflanzlichem Material wie Nüssen, Samen, Zapfen und Knospen. Zusätzlich frisst das Eichhörnchen auch Pilze, Beeren sowie gelegentlich Insekten, Eier oder junge Vögel. Es legt Vorräte für den Winter an.
Lebensraum
Eichhörnchen leben vor allem in Laub-, Nadel- und Mischwäldern, kommen aber auch in Parks und Gärten vor. Wichtig sind ausreichend Bäume, die Nahrung und Schutz bieten.
Nestbau
Das Nest (Kobel) wird hoch in Bäumen gebaut und ist kugelförmig. Es besteht außen aus Zweigen und innen aus weichem Material wie Moos und Gras. Oft werden mehrere Nester genutzt oder alte übernommen.


Verbreitung
Das Eichhörnchen ist in Europa sowie in großen Teilen Nord- und Ostasiens verbreitet. Es besiedelt vor allem waldreiche Regionen, kommt aber auch in Siedlungsnähe vor.
Bestand
Insgesamt gilt das Eichhörnchen als nicht gefährdet, jedoch können Bestände regional schwanken. Umweltveränderungen, Krankheiten und Lebensraumverlust beeinflussen die Population.
Feinde
Zu den wichtigsten Feinden zählen Marder, Greifvögel sowie Hauskatzen und Hunde. Auch Verkehr und Nahrungsmangel stellen Gefahren dar, besonders für Jungtiere.
Spezielles über das Eichhörnchen
Eichhörnchen sind ausgezeichnete Kletterer und Springer. Ihr buschiger Schwanz dient als Gleichgewichtshilfe und Steuer beim Springen. Sie halten keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe und leben von ihren angelegten Vorräten.
