Vogelart - Bergfink
Bergfink (Fringilla montifringilla)


Aussehen
Der Bergfink wird etwa 14 - 16 cm groß und hat eine Spannweite von rund 23 - 29 cm. Im Prachtkleid ist das Männchen auffällig gefärbt mit schwarzem Kopf, orangefarbener Brust und weißen Flügelbinden. Weibchen sind insgesamt blasser gefärbt, aber ebenfalls gut erkennbar.
Nahrung
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen und Beeren. Während der Brutzeit werden zusätzlich Insekten gefressen, insbesondere zur Aufzucht der Jungen.
Lebensraum
Im Sommer lebt der Bergfink in lichten Birken- und Nadelwäldern der nördlichen Taiga. Im Winter hält er sich in offenen Landschaften, Wäldern, Feldern und auch in Siedlungsnähe auf.
Nestbau
Das Nest wird meist in Bäumen oder Sträuchern gebaut und besteht aus Zweigen, Moos und feinem Pflanzenmaterial. Es ist gut getarnt und stabil gebaut.


Verbreitung
Der Bergfink brütet in Skandinavien sowie in großen Teilen Nord- und Osteuropas bis nach Sibirien. Im Winter zieht er nach Mitteleuropa, teilweise auch nach Südeuropa.
Bestand
Die Art gilt insgesamt als nicht gefährdet und ist weit verbreitet. Die Bestände können jedoch stark schwanken, abhängig vom Nahrungsangebot, insbesondere von Bucheckern.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden zählen vor allem Greifvögel wie Sperber und Habicht. Auch Eulen sowie kleinere Raubtiere können Eier und Jungvögel gefährden. Besonders während der Brutzeit sind Nester anfällig für Räuber.
Spezielles über den Bergfink
Bergfinken bilden im Winter oft riesige Schwärme, die aus Tausenden bis Millionen Vögeln bestehen können. Diese Massenschwärme gehören zu den größten Ansammlungen von Singvögeln in Europa.
