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Star (Sturnus vulgaris)


Star (Sturnus vulgaris)

Star (Sturnus vulgaris
Foto: © www.birdphoto.nl
Er ist unangefochten der "Sing-Star" unter den Singvögeln und kann neben seinen eigenen aussergewöhnliche Gesangsmotiven selbst andere Vogelstimmen nachahmen.
Auch sein Aussehen macht ihn glamurös - das Federkleid spielt mit den Sonnenstrahlen und funkelt metallisch glänzend wie man das von einem Star erwartet.
Im Schlichtkleid (Schnabel schwärzlich) sind die Körperfedern schwärzlich mit metallisch grünem oder purpurnem Glanz und haben weisse bis beigefarbene Spitzen.
Sobald der Schnabel sich gelb färbt (im Frühjahr) und der Star in seinem Prachtkleid eindruck macht sind die Federn komplett schwärzlich und der metallische Glanz ist noch besser ersichtlich.
Die Basis des Unterschnabels ist bei Männchen im Prachtkleid blaugrau (siehe Foto links), bei Weibchen eher weisslich.

Jungvögel besitzen gegenüber ausgewachsenen Tieren keinen Metallglanz und der Körper ist erdbraun mit einer weisslich aufgehellten Kehle.

Bemerkung:
Der Star war bis heute noch niemals "Vogel des Jahres" in Deutschland.

Allgemeine Informationen:
Systematik:

• Klasse: Vögel (Aves)
• Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
• Unterordnung: Stare (Sturnidae)
• Familie: Stare (Sturnidae)
• Gattung: Sturnus

Daten (Durchschnitt):

• Längeca. 22 cm
• Spannweiteca. 37 - 42 cm
• Gewichtca. 80 Gramm
• Lebens­erwartungca. 5 Jahre

Nest:

• NestartHöhlenbrüter
• BrutzeitMärz - Juli
• Brutdauer14 Tage
• Anzahl Eier: 4 - 6 / Gelege
• Anzahl Gelege: 1 - 2 pro Jahr

Rote Liste:

Nein

(gilt als nicht gefährdet)


Vorkommen / Natürliche Nahrung:

Vorkommen
Ganzjährig (Standvogel / Mittelstreckenzieher).
Den Star findet man vorallem in Wäldern, Kulturlandschaften mit Seen und Flüssen (Elbauen), Parkanlagen, Gärten, in Städten und Dörfern und Moore mit altem Baumbestand.
Die mittleren Entfernungen zwischen Brutgebiet und Winterquartier liegen für die mittel- und osteuropäischen Populationen bei 1'000 bis 2'000 km. Ein Grossteil der Stare Europas überwintert im Mittelmeerraum und in Nordwestafrika sowie im atlantischen Westeuropa.


Nahrung (in der Natur)
Stare sind generell Allesfresser und ernähren sich im Frühjahr und Frühsommer vor allem von bodenlebende Insekten, Regenwürmern und Schnecken.
Im Herbst und Winter ernährt er sich von Obst und Beeren, Abfällen von Menschen und besucht auch gerne Futterstellen mit vor allem Fettprodukten wie z.B. Meisenknödel.

Auf unkonventionelle Weise ergattert sich der Star etwas Erdnussbutter
Bestand / Feinde:
Ein Star schnappt sich einen Mehlwurm
Bestand
Der Weltbestand der Stare betrug Anfang der 1980er Jahre etwa 600 Mio. Individuen und ist damit eine der häufigsten Vogelarten der Welt.
Jedoch werden seit Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Nordwest- und Nordeuropa starke Bestandsrückgänge verzeichnet.
• Deutschland: 2'300'000 - 2'800'000
Österreich: 60'000 - 120'000
• Schweiz: 150'000 - 220'000 (2004)

Natürliche Feinde
Der Hauptfeind von ausgewachsenen Stare sind Sperber, Habichte und Falken. Andere Feinde: Rotmilan, Weihe, Weissstorch

Feinde der Jungvögel im Nest:
Wiesel, Rabenvögel

Wie können Sie dem Star helfen?
Auch der Star macht dankbar gebrauch von Ihrer Hilfe.
Platzieren Sie Futtersysteme, Nistkästen und Wassertränken in Ihrem Garten und geniessen Sie von diesem aussergewöhnlichen "Star" der Vogelwelt.
Zufütterung (Vorliebe):

• Fettprodukte
• Erdnussbutter (TIPP)
• Mehlwürmer
• Sämereien

Geeignete Futtersysteme:

Stare sind meistens an offenen Futtersystemen (Fett-Futtersysteme) oder auch Futter in Netzen (Meisenknödel) und Futtertischen anzutreffen.
Zudem macht der Star gerne Gebrauch von Erdnussbutterhaltern und Futterhäusern.

Geeignete Nisthilfen:

In der Natur benutzen Stare Baumhöhlen, Felsspalten und Hohlräume an Gebäuden aller Art als Brutplatz.
Es bestehen ebenfalls spezielle Nistkästen für Stare um dieser Vogelart zu helfen.

Wassertränken:

Genauso wie wir Menschen benötigen ebenfalls wilde Vögel Wasser zum zu überleben.
Reine Insektenfresser (regenerieren Feuchtigkeit aus dem Futter) trinken ca. 1 - 2 Mal pro Tag, währenddessen Samenfresser häufiger zur Wasserstelle kommen, da ihre Futterquelle sehr wenig Feuchtigkeit enthält.

Bestseller für Stare: