Vogelart - Mehlschwalbe

Mehlschwalbe (Delichon urbicum)

Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl
Mehlschwalbe (Delichon urbicum) - Foto: © www.birdphoto.nlMehlschwalbe (Delichon urbicum) - Foto: © www.birdphoto.nl

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum), auch Stadtschwalbe und Kirchschwalbe genannt, ist ein kleiner Zugvogel aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Sie gilt als typischer Kulturfolger und brütet häufig an Gebäuden.

Ihr Gesang besteht aus leisen, zwitschernden und schwatzenden Lauten. Die Rufe sind weich und weniger melodisch als bei der Rauchschwalbe.

Vogel des Jahres:
Die Mehlschwalbe war im Jahr 1974 "Vogel des Jahres" in Deutschland.

Aussehen

Die Oberseite ist glänzend blauschwarz, die Unterseite reinweiß. Charakteristisch ist der auffällige weiße Bürzel. Der Schwanz ist nur schwach gegabelt.

Nahrung

Mehlschwalben ernähren sich von fliegenden Insekten wie Mücken und Fliegen, die sie geschickt im Flug erbeuten.

Lebensraum

Sie bevorzugen offene Landschaften mit Gewässern, Wiesen und Feldern sowie Dörfer und Städte mit geeigneten Nistmöglichkeiten.

Nestbau

Das geschlossene, kugelige Nest mit kleinem Einflugloch wird aus Lehmkügelchen gebaut und meist unter Dachvorsprüngen an Hauswänden befestigt. Oft brüten sie in Kolonien.
Blaukehlchen (Luscinia svecica)Blaukehlchen (Luscinia svecica)

Verbreitung

Die Art brütet in Europa, Teilen Asiens und Nordafrikas. Als Zugvogel überwintert sie in Afrika südlich der Sahara.

Bestand

Der weltweite Bestand ist groß. In Mitteleuropa sind die Bestände jedoch regional rückläufig, vor allem durch Nistplatzmangel und Insektenrückgang.

Besonderheiten:

Typisch sind Koloniebruten an Gebäuden und der markante weiße Bürzel. Mehlschwalben kehren oft an ihre angestammten Brutplätze zurück.
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